Väter

 

 

 

 

Bei werdenden Eltern taucht manchmal die Frage auf, ob es nicht überflüssig sei, eine Doula zu engagieren, wenn der Vater oder eine andere Person (z.B. Freundin oder Mutter) die Frau zur Geburt begleitet. 

 

Viele Männer oder auch Frauen denken, eine Doula könnte unter der Geburt eine Art "Drittes Rad am Wagen" sein oder andere Begleiter von der aktiven Geburtserfahrung ausschließen.

 

Es ist mir wichtig, zu wissen, welche Rolle der werdende Vater einnehmen will. Dieses Wissen wird mir helfen, Euch nach Euren Wünschen zu unterstützen und in einer besonderen Erfahrung optimal zu begleiten und zu umsorgen.

 

Der eine Vater ist eventuell unsicher und fühlt sich hilflos. Er möchte aktiv beteiligt sein und weiß dennoch nicht wie.

Die Unterstützung einer Doula kann diesem Vater helfen, sich aktiv in den Verlauf einzubringen. 

Vielleicht wird ein anderer Vater ein eher passives Verhalten vorziehen. Und auch seine bloße Anwesenheit kann hilfreich sein.

Wenn eine Doula ein Paar zur Geburt ihres Kindes begleitet, wird der Mann immer die Freiheit haben, den Raum verlassen zu können (z.B. für Pausen), weil er weiß, dass seine Frau niemals allein ist, außer sie oder beide möchten dies.

 

Und es ist mir ein Anliegen, dass Ihr Euch frei fühlt, mich für einige Zeit aus dem Kreißsaal zu schicken, wenn Ihr miteinander allein sein möchtet. Diesen Wunsch nach Privatsphäre und Ungestörtheit werde ich immer respektieren. Es kann den Verlauf der Geburt sehr positiv beeinflussen.

 

 

 

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© Kristina Wierzba-Bloedorn